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Bundesumweltmintserin Hendricks in BAMS vom 24.01.2016:
"Wir erleben, wie industrielle Tierfabriken immer größer werden, während Zehntausende kleine Bauernhöfe sterben. Das ist eine Fehlentwicklung. Wir brauchen eine Umkehr in der Tierhaltung."

Aber Hallo, Frau Ministerin: Gute Tierhaltung hat viele Väter:

Nr. 1 ist die Betriebsgröße. Sehen Sie sich einmal kleinbäuerliche Milchviehställe und Schweineställe an - unangemeldet und nicht von Interessensvertretern empfohlen - und vergleichen Sie diese mit Großbetrieben. Sie werden staunen über die Ordnung und Sauberkeit in Großbetrieben.

Nr. 2 ist die fachliche Qualifikation: Mindestens 50 % der propagierten Familienbetriebsinhaber in den alten Bundesländern haben keinen Meisterabschluß oder höher.

Nr. 3 ist die Finanzkraft: Nur kapitalstarke Unternehmen können sich bestens ausgebildete und qualifizierte Betriebsleiter, Herdenmanager und Führungskräfte leisten.

Landwirtschaft hat nichts mit Romantik zu tun. Die Konsumenten wollen Lebensmittel zu möglichst niedrigen Preisen. Dafür brauchen wir leistungsfähige Betriebe ohne Kerzenscheinromantik.

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